Der Laser-Mann

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 953)
PR0953.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Der Laser-Mann
Untertitel: Krisenherd Wega – die Ferronen rüsten zum Krieg
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Dienstag, 27. November 1979
Hauptpersonen: Vario 500, Argulo, Robert Louis Stevenson, Sikimpf, Goregard Merkh
Handlungszeitraum: Mitte Juli 3587
Handlungsort: Olymp, Ferrol
Lexikon: Konstant-Paraverbund-Labilisator / Lavony, Pontel
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 953,
enthalten in Silberband 113

Handlung

Auf Terra besprechen Julian Tifflor und Mutoghmann Scerp die Lage in der Milchstraße. Aufgrund der durch Ronald Tekener und Jennifer Thyron beziehungsweise dem Hobbyarchäologen Marcon Sarder gewonnenen Erkenntnisse stellen sich nun viele Phänomene der jüngeren Vergangenheit als Teile eines zusammengehörenden Ganzen dar. Die Bedrohung durch die Orbiter, das durch den Margor-Schwall ausgelöste kosmische Leuchtfeuer, selbst die Weltraumbeben scheinen ihren Ausgangspunkt in einer 1,2 Millionen Jahre zurückliegenden Invasion der Galaxis durch die Horden von Garbesch zu haben. Das Wissen um diese Zusammenhänge hilft jedoch nicht bei der Beseitigung der akuten Bedrohung. Insofern gilt es, die Anlagen der Orbiter im Milchstraßenzentrum aufzuspüren und vor allem jede Kampfhandlung mit den Orbitern zu vermeiden, die zu einem galaktischen Krieg führen könnte.

Auf Olymp befindet sich der Vario-500 immer noch in der Gruft der Erkenntnis. Seine erste Zuversicht nach Betreten der Anlage ist schon bald einer gewissen Ernüchterung gewichen, da er feststellen musste, dass ihm wesentliche Bereiche der Gruft weiterhin verschlossen blieben. Nach drei Tagen gelingt es ihm schließlich, ein Super-Hologramm zu aktivieren. Robert Louis Stevenson verfügt über eine eigene Energieversorgung, die es ihm erlaubt, auch außerhalb der Anlage zu agieren, und kann zudem auf Wunsch innerhalb gewisser Größenbeschränkungen jede Form annehmen. Diese Fähigkeit nutzt der Vario-500, um mit Stevenson – in Gestalt eines Reparaturfahrzeugs der Orbiter – in eines der gerade von Olymp startenden Keilraumschiffe einzudringen. Sein Ziel ist das Raumschiff, in dem sich die Flibustier befinden.

Diese befinden sich nach kurzer, ergebnisloser Unterredung mit Zarcher auf der KUREL-BAL. Deren Kommandant, eine Axe-Type namens Derscht, hat den Schwachpunkt der Flibustier erkannt, und versucht gezielt, seinen »Bruder« Axe gegen die anderen Flibustier auszuspielen. Mehr aus Unachtsamkeit verrät Axe im Gespräch mit Derscht, dass es sich bei der mobilen Positronik um den Roboter Vario-500 handelt.

Der Vario-500 und Stevenson – nun in der Rolle der Schatten-Type Chelda – finden schnell heraus, dass sie sich an Bord der NARKET-BAL befinden. Chelda klinkt sich in die externe Kommunikation des Schiffes ein, wobei sie erfährt, dass ein Großteil der Orbiter-Flotte noch nicht einsatzbereit ist und die Orbiter keinesfalls von sich aus die Kampfhandlungen eröffnen wollen. Anschließend stellt sie eine Verbindung zur Funkzentrale der NARKET-BAL her, wobei sie den Eindruck erweckt, dass der Anruf von einem anderen Schiff erfolgt. Als angeblicher Kommandant der TALLON-BAL findet sie heraus, dass sich die Flibustier an Bord der KUREL-BAL befinden, worauf sie anschließend die Überstellung der angeblichen Robotspezialistin Chelda zur KUREL-BAL anordnet. Nachdem Chelda und der Vario dort angekommen sind, erfahren sie, dass die KUREL-BAL im Begriff steht, zum Wega-Sektor und der dort stationierten ZEL-Flotte aufzubrechen. Da dort Kampfhandlungen mit Garbeschianern unmittelbar bevorzustehen scheinen, möchte man die Erfahrungen der KUREL-BAL mit den Flibustiern nutzen.

Während des Fluges nach Ferrol versucht Derscht, auch Pearl Simudden zu ködern, ohne jedoch sein Ziel zu erreichen. Als der Vario-500 kurz darauf mit dem Akonen Kontakt aufnimmt, berichtet dieser von seinem Gespräch mit Derscht. Da nicht auszuschließen ist, dass es dem geschickten Kommandanten gelungen ist, andere Flibustier für sich zu gewinnen, beschließen die beiden, nur Kayna Schatten und Brush Tobbon über die Anwesenheit des Vario-500 einzuweihen. Der Vario-500 berichtet von einem Verbündeten an Bord der KUREL-BAL; Kennwort für eine Kontaktaufnahme sei Tusitala.

Kurz vor der Landung auf Ferrol sucht Chelda, die inzwischen zur Betreuung der Flibustier abgestellt worden ist, die drei Flibustier auf. Die Flibustier sollen einen Fluchtversuch starten, in dessen Verlauf sie sich mit Chelda in einem Waffendepot der KUREL-BAL verschanzen sollen. Dies soll Chelda – in Gestalt eines Gleiters – und dem Vario-500 die Möglichkeit geben, unbemerkt die KUREL-BAL zu verlassen, um mit den Ferronen Kontakt aufzunehmen.

Zum gleichen Zeitpunkt, als die »Flucht« der Flibustier anläuft, wird Derscht von Smarger, dem Chef der ZEL-Flotte, zu einer Zusammenkunft der Oberkommandierenden der ZEL-Flotte gerufen, die an Bord der TORKAN-ZEL in Thorta stattfinden soll. Als er kurz darauf von der Flucht der Flibustier erfährt, ist er beruhigt zu hören, dass die Garbeschianer sich in einer Kammer verbarrikadiert haben, da er weiß, dass er nur die Belagerung aufrechterhalten muss. Was er jedoch nicht weiß ist, dass es sich bei dem Gleiter, mit dem er anschließend zur Zusammenkunft fliegt, in Wirklichkeit um Stevenson handelt, und dass sich der Vario-500 mit an Bord befindet.

In Thorta ist der GAVÖK-Botschafter Goregard Merkh über die Lage äußerst besorgt. Der Thort Argulo ist zwar noch formell Oberhaupt der Ferronen, die Macht liegt aber faktisch schon in den Händen von Admiral Sikimpf, dem Oberbefehlshaber der ferronischen Raumstreitkräfte. Dessen kriegstreiberische Haltung wird zudem noch von einem Teil der GAVÖK-Delegierten unterstützt. In einem letzten Gespräch Goregard Merkhs mit dem Thort wird deutlich, dass Argulo nicht die Kraft hat, sich der Politik Sikimpfs entgegenzustellen.

Kurz nach dem frustrierenden Gespräch mit dem Thort erhält Goregard Merkh Besuch von Stevenson – nun in der Erscheinung eines GAVÖK-Botschafters – und dem Vario-500, der sich als Kaiser Anson Argyris zu erkennen gibt. Goregard Merkh informiert die beiden zunächst über die inzwischen auf Terra gewonnenen Erkenntnisse zu den Horden von Garbesch. Als sie die bedrohliche Lage diskutieren und Goregard Merkh von einer Äußerung Sikimpfs berichtet, wonach ein großer Schlag gegen die Orbiter bevorstehe, erkennt der Vario-500, dass ein Anschlag gegen die Konferenz der Orbiter-Kommandanten erfolgen soll.

Als Derscht die Zusammenkunft erreicht, ist er überrascht, nur Orbiter vorzufinden, die keinerlei Führungsqualitäten ausstrahlen. Die Besprechung stellt tatsächlich nur einen Köder für die Garbeschianer dar, um sie dazu zu verleiten, die Kampfhandlungen zu eröffnen. Nachdem Derscht die Zusammenhänge erfährt, ist er wie auch die anderen Orbiter dazu bereit, für diesen Zweck sein Leben zu opfern.

Dem Vario-500 und Stevenson gelingt es, zu Sikimpf vorzudringen. In der Rolle des Admirals ruft Stevenson öffentlich zum Waffenstillstand auf und liefert sich der Gnade des Thort aus. Die Gefahr eines Krieges ist somit beseitigt und der Plan der Orbiter zu deren Enttäuschung gescheitert. Kurz nachdem Stevenson wieder seine »Rolle« als Gleiter übernimmt, erscheint Derscht, um zur KUREL-BAL zurückzukehren. Wenig später – nachdem Stevenson wieder zu Chelda geworden ist – geben die Flibustier ihre Kapitulation bekannt.

Später berichtet der Vario-500 den drei eingeweihten Flibustiern über die Nachrichten von Terra und seiner Aktion auf Ferrol. Sie stellen fest, dass weder auf Olymp noch Ferrol ihre Anwesenheit notwendig ist. Daraufhin beschließen sie, dass sie versuchen sollten, nach Churuude, Varovaar oder einer anderen Welt der Orbiter vorzudringen, um dort im Zentrum des Gegners die Entwicklung entscheidend zu beeinflussen.

Anmerkung

  • Der Handlungszeitraum der Hefte PR 953 und PR 954 ergibt sich indirekt aus den Heften PR 950 und PR 952. Nach PR 952 erfolgte die zeitlich vor PR 953 und 954 liegende Entdeckung der Artefakte auf Skuurdus-Buruhn am 10. Juli 3587. In PR 954, S. 62, weist Julian Tifflor darauf hin, dass die Kontaktaufnahme der Flibustier mit der Administration des Planeten Claneter im Acho Paer-System vor »fast genau einem Monat« erfolgt sei. Da diese nach PR 950, S. 12 am 26. Juni 3587 stattfand, spielt die Handlung der Hefte PR 953 und PR 954 in der zweiten Julihälfte 3587.